Danjana Brandes

Personalausstellung 2019:

„LebensZeichen“
Malerei und Serigrafie auf selbstgewebter Leinwand

07. April bis 30. Juni 2019

Deutsches Damast-und Frottiermuseum Großschönau,
Schenaustr. 3, 02779 Großschönau

Vernissage am 07. April 2019 um 10 Uhr


Ist es ungewöhnlich, sich seine eigene Leinwand selbst herzustellen?

Beim Weben verdichte ich Immaterielles, Stück für Stück. Und alles von Hand. Vom Punkt (Faser) zur Linie (Faden). Von der Linie zur Fläche. Die Kette bestimmt den Ort. Der Ort wird durch den Schuss beleuchtet. Geschehen und Ort sind gleichbedeutend. Ich beginne mit den Flächen zu spielen.

"... die 32jährige Künstlerin bevölkert ihre Bilder mit rätselhaften Symbolen, Bruchstücken von Menschen und Tieren, floralen Elementen, Flugzeugen und geometrischen Figuren. Sie lässt Berge und Inseln wachsen, Flüsse rauschen, sie baut Tempel und legt geheimnisvolle Gärten an. Es sind lyrische, seelenvolle Landschaften voller Emotionen, geprägt von Lust und Leiden, Glück und Schmerz." (Thomas Morgenroth, Sächsische Zeitung, 3. August 2011)

"... beim Weben bringt Danjana Brandes Farbe ins Spiel. Sie setzt Horizonte, Handlungsebenen, Segmente oder Rahmen. Auch Wellen, wenn Wasser oder Atmosphärisches ins Wogen geraten soll. Doch die Aufgeregtheit, die von ihren visionenhaften Bildern ausgeht, wird beruhigt und relativiert durch die zugrunde liegende Kraft der Leinwände. Ihr Plädoyer für ein achtsames Miteinander von Mensch und Natur, für die Achtung vor der Schöpfung und den kulturellen Leistungen der Menschheit macht sichtbar, dass sich unkonventionelle, moderne Kunst von jahrtausendealten Traditionen anregen lässt, um im besten Sinne über sie hinaus zu gehen." (Dr. Jördis Lademann, Dresdner Neueste Nachrichten, 24. September 2011)

"Ihre Arbeiten scheinen selbst auf den Wänden immer noch weiter zu wachsen im Spiel mit harten und weichen Formen, mit scharfen Konturen, und diffusem Farbgewölk, im Fluss der Fantasie, die Fata Morganen streift, den Sommernachtstraum huldigt und paradiesische Eilande berührt. Grafische und malerische Elemente, Ornamentales und Abstraktes sind miteinander verbunden. Es lebt das Prinzip von Makro- und Mikrokosmos. Fremdheiten bilden surreale Zusammenhänge, entfernte Zeiten und Wirklichkeiten kann man gleichzeitig erleben. Es ist Traumzeit angesagt im Reich der Zwischenwelt." (Karin Weber, Dresdner Neueste Nachrichten, 17. Dezember 2011)

"Ihre surrealen Kompositionen sind voll mit Symbolen und Andeutungen, mit merkwürdigen und skurrilen Figuren, die in phantastischen Kulissen und Landschaften seltsame Dinge tun. In „Roter Berg“ etwa stürzt ein Mensch vor einer großen Sonne von einem Felsen und ein anderer wird zum Kaktus in der mexikanischen Wüste. Danjana Brandes bevölkert ihre Welten mit Feuergeistern und Drachen, mit Menschen, die Krallen und Flügel haben, mit märchenhaften Vögeln und anderen wundersamen Tieren." (Thomas Morgenroth, Sächsische Zeitung, 25. November 2013)

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